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Autor Thema: Bericht: ADAC Sommerreifen-Test 2010  (Gelesen 508 mal)
Marco
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HKS R34 GT-R Vspec, Celica GT-Four


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« am: 01. März 2010, 16:29:54 »

Nichts dazugelernt
Wer hier nichts dazugelernt hat, bleibt offen. Denn würden die Hersteller von Billigreifen keine Abnehmer finden, würden sie den Schrott nicht produzieren. Offensichtlich lassen aber nach wie vor genügend Autofahrer lebensgefährliche Billig-Produkte an ihre Fahrzeuge montieren, denn diese sind ja im Handel. Unwissenheit oder Dummheit? Am Geiz kann es nämlich nicht liegen. Denn der Preis-Unterschied zwischen guten und schlechten Reifen beträgt manchmal nur lausige 20 Euro.
Zwei gängige Reifendimensionen nahm der ADAC für die Saison 2010 unter die Lupe. Zum einen die für Kleinwagen und Kompaktfahrzeuge häufig verwendete Größe 185/65 R15 H (bis 210 km/h zugelassen) und zum anderen das Format 225/45 R17 W und Y (mindestens 270 km/h). Dieses Format gibt es in der Kompaktklasse (Golf) genauso wie in der Mittelklasse (3er BMW), gehört aber meist zur Sonderausstattung, für die beim Fahrzeug-Kauf mehr Geld investiert wurde.

Pirelli vorne
Das Geld sollte man nicht versuchen, beim Reifenkauf wieder zu sparen, denn viel Potenzial gibt es hierbei sowieso nicht. So kostet der Testsieger in der Dimension 225/45 R17, Pirelli Cinturato P7, laut ADAC ermittelten Preisen zwischen 100 und 150 Euro pro Stück. Der Italiener schneidet in allen Sicherheitsrelevanten Disziplinen mindestens mit einem „gut“ ab. Beim Verschleiß verpasst er mit der Note 1,6 knapp ein „sehr gut“.
Der billigste Reifen im Test trägt auch gleichzeitig die rote Laterne. Der Sunny SN 3800 trägt zudem eine M+S-Kennzeichnung für Schneeeignung, brilliert jedoch lediglich mit einem geringen Verschleiß. In allen anderen Disziplinen schneidet der zwischen 40 und 80 Euro teure Billigheimer schlecht ab. Eine Katastrophe ist die Nässewertung, bei der aber auch der zweitschlechteste Wanli S-1063 (56 und 80 Euro) versagt. Weitere Negativbeispiele sind der Goodride Neza 200 M+S, der Sava Intensa sowie der Nankang Noble Sport NS-20. Alle fünf Produkte sind speziell beim Nässeeinsatz ungeeignet.



Nichts geht über gute Reifen
Zu den weiteren Gewinnern der Dimension gehören neben dem erwähnten Pirelli der Dunlop SP Sport Maxx TT, der Conti SportContact 3, der Michelin Pilot Sport 3 und der Bridgestone Potenza RE05 A. Traditionell ist der Michelin dabei der teuerste Vertreter.
Bei der Abmessung 185/65 R15 setzt sich abermals Pirelli an die Spitze, dieses Mal mit dem Cinturato P6 vor dem Nokian H, der vor allem bei den Trocken-Prüfungen brillierte. Aber auch bei Nässe konnte sich der Finne gegen den Drittplatzierten Conti PremiumContact 2, den Dunlop SP Sport Fast Response und den Uniroyal RainExpert durchsetzen. Alle fünf Modelle erhalten vom ADAC das Prädikat „sehr empfehlenswert“.

Keine Überlegung wert
Ein „nicht empfehlenswert“ errangen der Goodride Radial S06 M+S und der Interstate Touring IST-1 M+S. Dabei sind beide die verschleißärmsten Fabrikate. Leider erkaufen sich die Hersteller diese Wertung mit einer indiskutablen Nässeleistung. Note 5,3 erhielten sie bei den Nass-Fahrversuchen. Beide Reifen gibt es für rund 50 Euro pro Stück. Im Vergleich: Der sehr empfehlenswerte Uniroyal RainExpert kostet laut ADAC-Recherchen zwischen 57 und 87 Euro.

Geiz ist gefährlich
Der ADAC Sommerreifen-Test 2010 zeigt aufs Neue, wie gefährlich schlechte Reifen sind und wie wenig mehr gute Reifen kosten. Wer beim Reifenkauf aufs Geld achten muss, sollte besser die Preise von Premium-Reifen bei den Händlern vergleichen, als Blindlinks auf einen Billigreifen zu setzen. Denn Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent für das gleiche Produkt sind auch dort möglich und das rechnet sich immer.
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Gordon
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« Antworten #1 am: 01. März 2010, 17:56:12 »

Zitat
Pirelli vorne

Kann ich nur unterstreichen. Habe auf der Celica Pirelli P6000 drauf. Der Gripp ist der Hammer.
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Maddy
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« Antworten #2 am: 10. März 2010, 22:23:52 »

Erfahrung sagt: Michelin bei Hecktrieblern mit richtig Dampf, am Besten den Pilot Sport (wer Bock hat und nur bei Sonne fährt den Pilot Sport Cup  lol ).
Danach Conti, Goodyear (sehr weiche Flanke) und zuletzt Brückenstein (sehr laut)

Leichtere Hecktriebler sind mit Hankook (RS-2 oder S1 oder V12), Kumho (KU 31 oder KU15) oder auch mal Marangoni (Zeta Linea) zufrieden zu stellen.

FA am besten Pirelli (laut) oder (wenns billig sein soll) Fulda.

Was auch mal ganz nett ist, ist Toyo, wird MMN n bißchen unterschätzt, ist bei Regen auch nicht so der Burner. Was ich noch nicht probiert hab, ist der Parada von Yokohama (der A048 soll n Hammer sein - Achtung! ist n Semi!). Der soll allerdings nach Überhitzung nicht so schnell regenerieren wie der R1R (neuer UHP von Toyo) und auch nicht wieder auf sein vorheriges Niveau kommen.


Fakt ist aber - wer am Reifen spart, spart falsch.
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Kay
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« Antworten #3 am: 10. März 2010, 23:40:44 »

und was kannste für nen permanenten allrad raten?
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Maddy
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« Antworten #4 am: 11. März 2010, 09:47:31 »

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Gordon
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« Antworten #5 am: 11. März 2010, 23:17:55 »

Den Toyo TR-1 kann ich nicht weiterempfehlen. Habe den auf dem Rx-7 diesen drauf und bin nicht wirklich zufrieden. Auf der Strecke, hatte ich ihn nach ca ner halben Stunde am Limit, sprich er fing an sich aufzulösen, ein Grund für den Abflug in der letzten Runde...
Auch auf der Landstraße hab ich ein recht schwammiges Gefühl am Arsch. Werde sobald die Dinger runter sind, das wird wohl dieses jahr sein, auf Semis wechseln.
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Kay
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« Antworten #6 am: 12. März 2010, 05:18:03 »

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öh, einsatzzweck, gute frage, von allem etwas würd ich mal sagen. also sportlich, alltag auf jeden fall, aufen treffen vll mal strecke oder mile und in 18zoll
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Gordon
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« Antworten #7 am: 12. März 2010, 18:47:44 »

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Na wohl eher die Parkversion. Und Größe wäre dann ja min. 21". Das Baut ihr Performancekünstler doch immer auf eure Kiste :gr:
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« Antworten #8 am: 12. März 2010, 18:54:59 »

yokohamas und toyos haben ja eh meist ne verdammt weiche flanke.. da kommts auf den fahrstiel an... ich bevorzuge da eher harte flanken =)

bin derzeit mit dem hängeschwanz rs-2 unterwegs... super reifen im trockenen und warmen, bei kälte und nässe (nicht feu´chtigkeit) aber nicht so der brenner....
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« Antworten #9 am: 12. März 2010, 19:48:36 »

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öh, einsatzzweck, gute frage, von allem etwas würd ich mal sagen. also sportlich, alltag auf jeden fall, aufen treffen vll mal strecke oder mile und in 18zoll

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« Antworten #10 am: 12. März 2010, 19:49:30 »

yokohamas und toyos haben ja eh meist ne verdammt weiche flanke.. da kommts auf den fahrstiel an... ich bevorzuge da eher harte flanken =)

bin derzeit mit dem hängeschwanz rs-2 unterwegs... super reifen im trockenen und warmen, bei kälte und nässe (nicht feu´chtigkeit) aber nicht so der brenner....

Probier beim nächsten Mal mal den KU 15 von Kumho. Das Ding ist bei Nässe nicht ganz so der Bringer, aber im Trockenen auf Semislick Niveau.
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